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Schräger Tag

Ich merke langsam ein wenig, das es ist okay ist. Ich genieße mein Leben. Tu was ich will, als wenn es ihn nie gegeben hätte. Ich hoffe trotzdem. Und das ist verletztend. Es kann der Weg in den Abgrund sein oder hoch hinaus auf den Berg. Ich weiß es nicht und doch freu ich mich darauf. Und wenn ich keinen Spaß finde, such ich ihn mir. Sogar im tiefsten Abgrund finde ich noch einen Grund zu lachen und zwar so laut das man es sogar auf dem Berg noch hört. Das Schweigen wird nicht lange anhalten. Ich kann einfach nicht schweigen. Gehört nicht zu meinem Charakter. Nur selten, aber dann muss ich auf einem besonders schlechten oder gutem Tripp sein oder ich bin einfach nur zufrieden oder verlegen. Dann bin ich ruhig. So ruhig wie im Tod. Niemand sollte sich also daran gewöhnen.Ich kämpfe momentan unwarscheinlich gern. Lebe gerne stressig. Laufe gerne mit Musik in den Ohren durch die Stadt und genieße. Ich würde am liebsten den ganzen Tag tanzen und einfach immer nur den Rythmus im Blut spüren wollen. Verdammt noch mal man bekommt so verdammt gute Laune wenn man Musik hört.

1 Kommentar 21.9.11 21:19, kommentieren

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Rollentausch

Kennt ihr das, wenn ihr Abends in eurem Bett liegt und die jeweils andere Seite des Bettes leer ist. Ihr euch dann jemand ganz Besonderen dort hinwünscht, aber es einfach nicht geht. Jemand der euch einfach nur in den Arm nimmt!!
 
 
 
Ich glaube es gibt einfach so die Tage wo man einfach mal jemanden brauch der einem das Gefühl  gibt geborgen zu sein...wo man das Gefühl hat in Sicherheit zu sein.
 
 
 
Und heute war so ein Tag wo ich am liebsten mit einer echt tollen Person den ganzen Tag verbracht hätte.
 
 
 
 
 
 
 
 

1 Kommentar 30.8.11 21:14, kommentieren

Verflixt

Am Bahnhof in Ahrensfelde stieg Loona aus dem Auto ihrer Mutter und ging in Richtung Bahnsteig. Wie lange sie warten müsste wusste sie nicht, aber das war ihr auch egal. Sie wartete und wartete. Zehn Minuten lang dann kam die Bahn, mit Verspätung. Anfangs war die Bahn noch ziemlich leer, aber langsam füllte sie sich. Die Bahn füllte sich schlagartig als sie in Marzahn hielt. Bis gerade ebend hatte neben ihr auf der dreier Bank noch niemand gesessen und ihr gegenüber auch nicht. Jetzt saß ihr gegenüber ein kleiner Junge so etwa acht oder neun, neben ihm sein Opa und daneben ein junger Kerl etwa in Loonas Alter. Neben ihr saß eine Frau und wer daneben saß hatte sie nicht mitbekommen. Der gleichaltrige hatte braunes kinnlanges Haar, wie es momentan total in war. Hinter seinem Schal verbarg er seinen Mund und seinen Hals, genau wie Loona, doch schon bald schob der ihn hinunter. Dann trug er noch einen schwarzen Jacke, die wie ein Mantel geschnitten war bloß halt nicht so lang. Er hörte anfangs nur auf einem Ohr Musik aber nach einer Weile hörte er mit beiden Kopfhörern. Diese Kopfhörer waren an einen weißen Ipod mit schwarzen Tasten angeschlossen, auf dem der Kerl ,den ich jetzt mal Niki taufe, herum spielte. Loona hatte eine schwarze Strumpfhose an und darüber eine Jeans Hot-pan. Schwarze Stiefel und eine Karrierte Jacke über einen grauen Pullover. Dazu ein schwarz weißer Schal, passende Handschuhe zum Schal und eine schwarze Mütze. Stulpen natürlich auch noch. Die Mütze hatte sie abgesetzt und die Handschuhe aus gezogen. Jetzt saß sie da und betrachtete die Gegend durch die Scheiben der S-Bahn, doch immer wieder blieb ihr Blick bei ihm stehen. Jedes mal wenn er gerade sie nicht ansah betrachtete sie ihn, aber wenn er etwas mitbekommen hatte schaute sie schnell aus dem Fenster. Natürlich gab es auch andere Momente. Manchmal sahen sie sich genau im gleichen Moment an und sahen sich tief in die Augen. Loona hielt sowas allerdings nicht allzu lange aus und sah leicht errötet nach unten, mit einem Grinsen im Gesicht was sie geschickt durch den Schal verbergen konnte. Immer und immer wieder kam sowas vor. Loona musste am Alex aussteigen und sie hatte das gute Gefühl das er da auch raus müsse, da er von Station zu Station nervöser wurde. Sie wusste nicht ganz was in ihr immer wieder das Verlangen weckte ihm in die Augen zu sehen. Sie konnte sie auch nciht ganz beschreiben. In ihnen lag etwas freundliches, was Vertrauens erweckendes, etwas schönes sanftes. Als die Bahn dann am Alex hielt, standen beide auf und sahen sich an. Auch der Opa mit seinem Enkel den sie auch öfters beobachtet hatte steigen aus. Loona ließ bewusst die beiden vor sich und Niki hinter sich. Doch als sie aus der Bahn heraus war verschwand Niki ihr aus den Augen. Also traf sie sich erst mal mit ihren Freunden. Ihren beiden Besten Freundinnen Lena und Jana erzählte sie erst einmal das Ereigniss, aber damit war es auch erst mal abgehackt, es gab wichtigeres. Nach dem sie auf dem Weihnachtsmarkt gewesen waren, brachten sie Jana zum Eingang des Alexas. Die Jungs wollten unbedingt in den Media Markt und dann ganz nach oben. Als sie jedoch dann wieder runterfuhren entdeckte Loona an der Kasse Niki. Schnell zog sie Lena zu sich und scheuchte die Jungs davon. Dann zeigte sie Lena Niki , doch das ganze blieb nicht unbemerkt, den Niki hatte Loona bemerkt. Also flüchteten die Beiden den Jungs hinter her. Noch ein paar mal sah sie sich um. Ben wollte unbedingt noch zu Mc Donald´s also wanderten sie ans andere Ende des Alexas. Ben hatte sich sein Kram gehohlt und sie gingen wieder zurück in Richtung Eingang. Als sie dann doch noch eine dieser Großen Sitzbänke gefunden hatten, setzten sie sich hin und quatschen. Nach einiger Zeit kam Niki in Begleitung seiner beiden Freunde vorbei. Loona merkte es erst als er gerade vor ihr war, doch schon nach einem Meter drehte er sich um und seine Kumpels natürlich mit. Irgend etwas hatte er dann noch gesagt, aber man hatte ihn nicht verstehen können. Wieder einmal sahen sich die Beiden für einen längeren Augenblick in die Augen. Dann zerrte ihn einer seiner Freunde mit sich und man konnte sehen wie sie ihn begannen weiter aus zufragen. Aber was sollte er schon wissen, sie kannten sich ja nur vom sehen. Das war das letzte mal als sie ihn sah. Nun hat sie das Problem das sie ihn nicht mehr aus den Kopf bekommt, aber ihn zu gerne kennen lernen möchte. Wie soll man auch in einer Großstadt jemanden finden wenn man garnicht weiß wie er heißt und wo er wohnt.

3 Kommentare 19.12.10 23:02, kommentieren

Misstrauen

Loona setzte sich wütend auf. Sie hörte wie ihr Vater sich immer mehr ihrem Zimmer näherte während er ins Telefon sprach. Er alberte mal wieder mit Lena herum. Lena war Loonas beste Freundin und sie waren zusammen unzertrennlich. Nachdem Loonas Vater ihr den Telefonhörer gereicht hatte stellte sie das Telefon auf laut. Sie sprachen einige Zeit über die Stimmungsschwankungen der Freundin und verabredeten sich. Lena würde kurz zu Loona radeln und mit ihr aufs Feld fahren. Danach würden sie zu Lena fahren und Loona würde bei Lena schlafen. Loona hatte zwei Hunde. Gremlin und Willi. Sie brauchte nicht lange auf Lena warten den die hatte sich schnell auf ihr Fahrrad gesetzt und war los gefahren. Draußen lag Schnee und besonders warm war es auch nicht, nur um die vier Grad minus. Lena hatte für sie Hausaufgaben mit gebracht, da Loona momentan krank war. So machten sich die beiden also auf zu dem fünf Minuten entfernten Feld. Dort blieben die beiden Mädchen eine Weile, drehten dann aber wieder um. Sie redete mit Lena über alles. Eigentlich war Loona ein sehr offener freundlicher Mensch doch sie war anfangs einfach immer zu schüchtern. Bald vergaß sie das Gespräch mit ihrer Freundin Vivien und der Zorn verblasste. Willi und Gremlin brachten die beide nach Hause und Loona suchte sich nur noch ihre Sachen zusammen, bevor sie dann zu Lena fuhren. Sie aßen Pizza sahen sich zwei Filme an und redeten so wie immer über Jungs. Loona hatte da vllt an der Angel, aber Hoffnung wollte sie sich eigentlich nicht machen. Irgend wann schliefen beide ein.

1 Kommentar 17.12.10 00:17, kommentieren

Regen

Ein alter Mann kam mir auf der Gasse entgegen und fixierte mich mit seinen stahlblauen Augen. Ich merkte wie ich langsam eine Gänsehaut bekam. Er trug alte Lumpen und klammerte sich an seiner Krücke fest. Es schien mir als wäre sie sein einziger Stützpunkt, das einzige was ihm sicher vorkam. Mit gesengtem Blick ging ich an ihm vorbei. Warum? Weil man mir früher beigebracht hatte niemanden anzustarren. So schob ich den alten Mann aus meinen Gedanken. Es war ein äußerst stürmischer Tag und der Himmel hatte sich schon verdunkelt. Die bunten Laubblätter wurden von dem Wind in der Gasse herum gewirbelt. Mit einer Hand auf seinem Hut und mit der anderen Hand den Mantel zuhaltend sah ich einen Mann vorbei stürmen. Dann kam mir einer entgegen der seinen Regenschirm gerade öffnete. Erst jetzt bekam ich mit das es begonnen hatte zu regnen, doch anstatt ich begann meinen Schritttempo zu erhöhen wie die meisten Leute die jetzt noch draußen waren. Vielleicht lag es daran das ich auch nur fünf Minuten von hier entfernt wohnte. Nugu war ein kleines Viertel und es ließ sich hier gut leben. In den Gassen und Straßen lagen viele kleine Geschäfte. Ich fand es hatte alles hier eine gewisse Gemütlichkeit. Man konnte sich hier einfach nur wohlfühlen. Die meisten Häuser waren nur vier oder fünf geschossig, was ja auch irgendwie an Höhe reichte und sie waren Altbau. Es wurde langsam immer dunkler und immer später. Also ging ich kurz zu mir, rief meine Freundin an und sagte ihr, dass ich mit Wilhelm vorbei kommen würde. Wilhelm war ein Neupfundländer. Treu. Gutmütig. Gehorsam. Ja all das was ein Hund ausmachen sollte. Seit ich vierzehn war wachte er jetzt schon über mich. Mittlerweile war er fünf. Also forderte ich ihn auf mitzukommen hang mir seine Leine und meine Tasche und verschloss hinter mir die Tür zu meiner Wohnung. Die Wohnung war nicht groß, hatte zwei Zimmer und Küche und Bad und ganz nach meinem Geschmack ein gerichtet. Unten wieder auf der Straße ließ ich den Regen auf mich herab prasseln. Der Regen schien Wilhelm genauso wenig aus zumachen wie mir. So trotteten wir beide durch das Viertel bis zu meiner Freundin, die nur zehn Minuten entfernt wohnte.

1 Kommentar 16.12.10 23:39, kommentieren

Lichtung

Rastlos zog sie durchs Dickicht. Zu beginn war sie noch gerannt doch jetzt ging sie nur noch. Sie dachte schon gar nicht mehr über irgendetwas nach, sondern hatte immer nur diese eine Melodie im Kopf, in dessen Rhythmus sie Fuß vor Fuß setzte. Das Rascheln ersetzte sozusagen das Schlagzeug. Das Blätterdach über ihrem Kopf war dicht verwachsen, so das nur noch wenige Sonnenstrahlen durchdrangen. Jedoch war es auch schon spät und somit schon um einiges dunkler. Luna nahm sich vor nur noch bis zur nächsten Lichtung zu laufen und dort ein Feuer zu machen. Glücklicherweise ließ diese nicht lange auf sich warten. Sie suchte Steine und Holz zusammen. Legte einen Feuerkreis und entzündete mit etwas Rinde und trockenem Laub ein Feuer. Sie hatte immer mehrere Feuersteine dabei, falls sie mal einen verlor. Luna saß mittler schon ein paar Stunden am Feuer und war so vertieft in ihre Gedanken das sie den Reiter nicht mitbekam. Er kam von Westen auf einem tief schwarzen Rappen. Müde drehte Luna sich zu dem Unbekannten um. Der war mittlerweile abgestiegen und hatte das Pferd angebunden. Sie musterte ihn während er den Rapp absattelte. Dann wand er sich um und trat ans Feuer heran. „Ist hier noch ein Platz frei?“ Luna nickte nur und er setzte sich ihr gegen über. Nach dem Beide einige Zeit geschwiegen hatten ergriff der junge Mann das Wort: „Ich heiße Viktor und sie?“. Einen Moment zögerte sie ob sie sich auf ein Gespräch einlassen solle, doch er erschien ihr vertrauenswürdig. „Luna“ Ein lächeln erschien in seinem Gesicht. Viktor war jung, kräftig und hatte ein markantes Gesicht mit nicht zu kurzen blond braunen Haaren und grün blauen Augen. Alles in allem war es recht stimmig und er sah nicht schlecht aus. „Luna ein schöner Name. Ich muss sagen er passt zu ihnen!“ Luna war nicht allzu zierlich, aber auch nicht sehr kräftig, hatte langes blondes Haar und genauso wie Viktor grün blaue Augen. Als er diese Worte gesagt hatte musste Luna aufschauen. Ihre Blicke trafen sich. Damit hatte sie gerechnet jedoch konnte sie nicht dem Drang wieder stehen ihn anzusehen. Wieder hatte er ein verschmitztes, jedoch auch liebevolles Lächeln im Gesicht. Mühsam versuchte sie dem Blick auszuweichen, jedoch gelang er ihr nicht. Viktor hatte sie in ihren Bann gezogen.

1 Kommentar 16.12.10 23:39, kommentieren

In der Falle

Er sieht dem Tod direkt ins Auge. Doch er sieht nur leere, eine schwarze Leere. Schnell merkt David wie er wieder in die reale Welt zurück gehohlt wird in dem ihm jemand unaufhörlich die Wange unsacht tätschelt. Nebenbei ruft jemand von ganz weit weg seinen Namen, Immer wieder David. Ehrlich gesagt würde er sich momentan am liebsten aufsetzen und zurück brüllen: „Ja was ist den?“ Doch anstatt dessen rappelt er sich langsam auf und bringt nur ein leises Ja heraus. Genau sieben Menschen sieht er über sich hocken. Unter anderem seine zwei besten Freunde, seinen Onkel und seine Schwester. Immer mehr viel ihm wieder ein. Sie waren alle zusammen auf der Flucht vor Werlon. Seit Tagen waren sie unterwegs. Jeden Abend hielt einer von ihnen Wache. Ja all das viel ihm wieder ein. David setzte sich auf und sah sich um. Ihm fiel sofort auf das die Gruppe sich verdreifacht hatte. Die Leute die um ihn gehockt hatten standen jetzt auf und waren erleichtert doch einige wandten sich schnell um. Jetzt fiel es auch ihm auf was abging. Sie waren eindeutig umzingelt. Alle wirklich alle standen in Angriffsstellung und lauerten nur auf den einen Moment wo einer einen Fehler machen würde. Auch seine Freunde verwandelten sich jetzt wieder in ihre Tiergestalten zurück. Mittlerweile war er der einzige der noch in seiner menschlichen Gestalt in dem Wald stand. Es war ein kleines Tal was sich nach rechts und links weiter durch den Wald schlängelte. Doch somit saßen sie in einer Falle. Ihre Gegner nannte man ja nicht ohne Grund auch Kesseljäger. Genauso wie David und deren Freunde hatten sie auch ihre Stärken und ihre lag darin ihren Feind in eine Falle zutreiben, wie in einen Kessel aus dem es nur einen Ausweg gab und zwar nach oben. Die die Fliegen konnten hatten sich schon längst in die Luft geschwungen. Da David nicht allzu hilflos dastehen wollte verwandelte er sich in jungen Tiger. Mit neuen Jahren hatte er das Gestalt wandeln gelernt genauso wie seine Freunde. Die Jüngeren der Kesseljäger blickten gierig auf David und seine Freunde.

1 Kommentar 16.12.10 23:32, kommentieren