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Verflixt

Am Bahnhof in Ahrensfelde stieg Loona aus dem Auto ihrer Mutter und ging in Richtung Bahnsteig. Wie lange sie warten müsste wusste sie nicht, aber das war ihr auch egal. Sie wartete und wartete. Zehn Minuten lang dann kam die Bahn, mit Verspätung. Anfangs war die Bahn noch ziemlich leer, aber langsam füllte sie sich. Die Bahn füllte sich schlagartig als sie in Marzahn hielt. Bis gerade ebend hatte neben ihr auf der dreier Bank noch niemand gesessen und ihr gegenüber auch nicht. Jetzt saß ihr gegenüber ein kleiner Junge so etwa acht oder neun, neben ihm sein Opa und daneben ein junger Kerl etwa in Loonas Alter. Neben ihr saß eine Frau und wer daneben saß hatte sie nicht mitbekommen. Der gleichaltrige hatte braunes kinnlanges Haar, wie es momentan total in war. Hinter seinem Schal verbarg er seinen Mund und seinen Hals, genau wie Loona, doch schon bald schob der ihn hinunter. Dann trug er noch einen schwarzen Jacke, die wie ein Mantel geschnitten war bloß halt nicht so lang. Er hörte anfangs nur auf einem Ohr Musik aber nach einer Weile hörte er mit beiden Kopfhörern. Diese Kopfhörer waren an einen weißen Ipod mit schwarzen Tasten angeschlossen, auf dem der Kerl ,den ich jetzt mal Niki taufe, herum spielte. Loona hatte eine schwarze Strumpfhose an und darüber eine Jeans Hot-pan. Schwarze Stiefel und eine Karrierte Jacke über einen grauen Pullover. Dazu ein schwarz weißer Schal, passende Handschuhe zum Schal und eine schwarze Mütze. Stulpen natürlich auch noch. Die Mütze hatte sie abgesetzt und die Handschuhe aus gezogen. Jetzt saß sie da und betrachtete die Gegend durch die Scheiben der S-Bahn, doch immer wieder blieb ihr Blick bei ihm stehen. Jedes mal wenn er gerade sie nicht ansah betrachtete sie ihn, aber wenn er etwas mitbekommen hatte schaute sie schnell aus dem Fenster. Natürlich gab es auch andere Momente. Manchmal sahen sie sich genau im gleichen Moment an und sahen sich tief in die Augen. Loona hielt sowas allerdings nicht allzu lange aus und sah leicht errötet nach unten, mit einem Grinsen im Gesicht was sie geschickt durch den Schal verbergen konnte. Immer und immer wieder kam sowas vor. Loona musste am Alex aussteigen und sie hatte das gute Gefühl das er da auch raus müsse, da er von Station zu Station nervöser wurde. Sie wusste nicht ganz was in ihr immer wieder das Verlangen weckte ihm in die Augen zu sehen. Sie konnte sie auch nciht ganz beschreiben. In ihnen lag etwas freundliches, was Vertrauens erweckendes, etwas schönes sanftes. Als die Bahn dann am Alex hielt, standen beide auf und sahen sich an. Auch der Opa mit seinem Enkel den sie auch öfters beobachtet hatte steigen aus. Loona ließ bewusst die beiden vor sich und Niki hinter sich. Doch als sie aus der Bahn heraus war verschwand Niki ihr aus den Augen. Also traf sie sich erst mal mit ihren Freunden. Ihren beiden Besten Freundinnen Lena und Jana erzählte sie erst einmal das Ereigniss, aber damit war es auch erst mal abgehackt, es gab wichtigeres. Nach dem sie auf dem Weihnachtsmarkt gewesen waren, brachten sie Jana zum Eingang des Alexas. Die Jungs wollten unbedingt in den Media Markt und dann ganz nach oben. Als sie jedoch dann wieder runterfuhren entdeckte Loona an der Kasse Niki. Schnell zog sie Lena zu sich und scheuchte die Jungs davon. Dann zeigte sie Lena Niki , doch das ganze blieb nicht unbemerkt, den Niki hatte Loona bemerkt. Also flüchteten die Beiden den Jungs hinter her. Noch ein paar mal sah sie sich um. Ben wollte unbedingt noch zu Mc Donald´s also wanderten sie ans andere Ende des Alexas. Ben hatte sich sein Kram gehohlt und sie gingen wieder zurück in Richtung Eingang. Als sie dann doch noch eine dieser Großen Sitzbänke gefunden hatten, setzten sie sich hin und quatschen. Nach einiger Zeit kam Niki in Begleitung seiner beiden Freunde vorbei. Loona merkte es erst als er gerade vor ihr war, doch schon nach einem Meter drehte er sich um und seine Kumpels natürlich mit. Irgend etwas hatte er dann noch gesagt, aber man hatte ihn nicht verstehen können. Wieder einmal sahen sich die Beiden für einen längeren Augenblick in die Augen. Dann zerrte ihn einer seiner Freunde mit sich und man konnte sehen wie sie ihn begannen weiter aus zufragen. Aber was sollte er schon wissen, sie kannten sich ja nur vom sehen. Das war das letzte mal als sie ihn sah. Nun hat sie das Problem das sie ihn nicht mehr aus den Kopf bekommt, aber ihn zu gerne kennen lernen möchte. Wie soll man auch in einer Großstadt jemanden finden wenn man garnicht weiß wie er heißt und wo er wohnt.

19.12.10 23:02

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bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


David (21.8.11 17:14)
Also das ist soo lang, dass nichtmal deine besten frende bock haben, dass durchzulesen


katy.heartfelt (25.8.11 18:46)
Meine besten Freunde wissen auch so gut wie nichts über den Block


(26.9.11 16:57)
aber auf facebook verlinken XD

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